BE-DO GAP

Ein „Be-Do“-Gap ist die Kluft zwischen Sein und Tun. Es ist die Kluft zwischen den zentralen Bestrebungen und dem tatsächlichen Verhalten und den Reaktionen.

Einzelpersonen, Teams und Organisationen können unter „Be-Do Gaps“ leiden. Auf individueller Ebene leben Menschen mit einer großen „Be-Do Gap“ mit Widersprüchen, die sich negativ auf die geistige und körperliche Gesundheit auswirken können. Auf Team- oder Organisationsebene ist die „Be-Do Gap“ die Lücke zwischen der definierten Kultur oder den Werten und den „tatsächlichen Spielregeln“, d. h. den Verhaltensweisen, die das Team oder die Organisation durch ihre täglichen Interaktionen als akzeptabel oder nicht akzeptabel definieren.

Aus der Perspektive der organisatorischen Transformation ist das proaktive Erkennen und Schließen von „Be-Do Gaps“ das Kernstück der Stärkung der neuen kulturellen Normen, die es den Menschen ermöglichen, anders zu denken, anders zu handeln und andere Ergebnisse zu erzielen.

Pros

  • Die Identifizierung von „Be-Do Gaps“ erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeiter verstehen, was sich im alltäglichen Verhalten der Organisation ändern muss.
  • Das Schließen von „Be-Do Gaps“ stärkt proaktiv die neuen kulturellen Normen
  • Führungskräfte, die bereit sind, auf dieser Ebene zu führen, werden zu Multiplikatoren der gewünschten Kultur

Kontra

  • Die Führungskräfte müssen bereit sein, systemische Veränderungen in ihrer Organisation anzugehen, um das gewünschte Verhalten zu unterstützen.
  • Die Führungskräfte selbst müssen bereit sein, „Be-Do“-Lücken auf der höchsten Ebene der Organisation anzugehen

Empfohlene Quelle:

Navigating in Times of Change: The N.E.W.S.® Navigation Journey, Goz Aviad, 2020